Gaming-News2. August 2026von Baladrin_LP

Zu große oder zu kleine Open Worlds?

Zu große oder zu kleine Open Worlds?

Hier ist wieder Euer Andi (alias Baladrin) am Start, heute mit einer Frage zum Thema: Ausgestaltung von OpenWorld-Games, Größe und Umfang.  Was bringt einen dazu über so etwas nachzudenken? Ganz einfach, das scrollen durch die Feedseite meines sozialen Netzwerks (Facebook, Instagram & co). Da bin ich auf einen Beitrag aufmerksam, der aufhorchen lässt. Offenbar plant Creative Director Mateusz Tomaszkiewicz eine kleinere, gut durchreisbare Welt, die „interessante Geschichten, Charaktere oder Aufgaben bereithält“. Der Grund dafür, so Tomaszkiewicz weiter sei, dass er genug habe von zwar riesigen Karten ohne Inhalt. Hat er da Recht?

Nehmen wir mal das krasseste Beispiel (für mich zumindest) AC Valhalla. Eine riesige Map und 3 Maperweiterungen, ebenfalls nicht klein. Und wenn man sich nicht auf Synchronisationspunkte verlassen will, hat man dadurch mit seinem Hottehü einen mehrfach Sprint hingelegt. Ähnlich bei AC Odyssey od AC Shadows, wobei man bei Odyssey nicht vergessen darf, dass einiges auch per Schiff erreicht werden muss. Macht es das Game dadurch schlechter?

Nicht unbedingt. Wenn Gamedesigner es schaffen die ellenlangen Reisewege durch super Atmosphäre wettzumachen, sehe ich auch über dreihundertste Fedgequest hinweg, die vlt schon mal im Game war. Nichtsdestotrotz habe ich auch nichts gegen Games zu sagen, die ein sowohl als auch im Bereuch weniger ist mehr liefern können. Ein stückweit trifft das etwa auf Hogwarts Legacy. Kompakte Map. Nebenquest waren überschaubar (meist in den Dörfern) und bei allen wichtigen Positionen auf der Map gab es eine Schnellreisemöglichkeit. Oder nochmal auf Assassin’s Creed zurückzukommen: Auch AC Mirage hat bewiesen, das kleine Karte nicht unbedingt dem Spiel schadet. Vielleicht zählt es deswegen bei vielen AC-Veteranen als Favorit von den neueren Teilen.

 

Was haben wir also von Blood of Dawnwalker zu erwarten?

Achtung Spekulationsmodus ist wieder an. Es gab schon einen kleines Gameplay Material und Trailer zu Blood of Dawnwalker, dessen Release ja gar nicht mehr so weit hin ist. Die Entwickler Rebel Wolves verkündeten erst vor kurzem, sie hätten den Goldtstatus erreicht, dh. Es geht in die heiße Phase über. Kampfsysten, Gameplaymechaniken und Umgebung inklusive der Musik, lassen die Handschrift der ehem. THE WITCHER 3 Macher eindeutig erkennen. Auch, wenn Coen in den Vampirmodus wechselt, fallen mir als erstes Geralts Hexersinne wieder ein.

In Blood of Dawnwalker spielt man den jungen Coen, der nach einem Vampirbiss zu einem Halbvampir wird und in einem fiktiven Städtchen im 14. Jahrhundert lebt. Das Spiel wird am 3. September 2026 erscheinen und wird in Zusammenarbeit von Bandai Namco und dem jungen Studio Rebel Wolves entwickelt.

Spielverlauf ist recht schnell erklärt, Coen wird von einem Vampir namens Brencis (oder Branis) gebissen und damit zu einem Dawnwalker, einem Wandler zwischen den Welten. Coen, kann sich bei Tag weiterhin normal als Mensch bewegen, während er nachts zum Vampir wird. Das wird auch bei Questverläufen interessant, die Ihr sowohl als Vampir-Coen, als auch als normal-Coen spielen könnt. Ausgänge sind dabei nur sehr unterschiedlich. Unsere Aufgabe ist es nun, Coens Familie aus den Fängen der Vampire zu befreien. Dabei hat uns das Spiel eine Zeitvorgabe gegeben: Uns bleiben 30 Tage und Nächte (ingame natürlich), um Coens Familie zu retten.

Also, was meint Ihr? Braucht es mehr kompaktere Spiele od ist es Euch egal solange das Setting stimmt. Lasst uns gern wissen.

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