Black Flag Resynced: Die Entwickler streiken

Ubisoft-Erfolg von Entlassungswelle überschattet: Streik bei Ubisoft Barcelona
Das vor rund einer Woche veröffentlichte „Assassin’s Creed: Black Flag Resynced“ beschert Ubisoft seit langer Zeit wieder einen reinen Erfolg. Neben sehr positiven Reviews und begeisterten Fan-Reaktionen verzeichnet das Remake bereits über zwei Millionen verkaufte Exemplare in den ersten 24 Stunden. Trotz des Erfolgs sorgt eine Entscheidung des Publishers nun für eine Kontroverse rund um das zuständige Entwicklerstudio.
Kontroverse um Ubisoft Barcelona
Für das Remake wurden neue Unterwasserlevel und Meeres-Interaktionen entwickelt, die im Originalspiel nicht enthalten waren. Diese Neuerungen stießen auf viel Lob seitens der Spieler. Verantwortlich für diesen Inhalt war das Studio Ubisoft Barcelona.
Trotz des positiven Feedbacks konfrontierte Ubisoft das Team in dieser Woche mit Entlassungen und einer Umstrukturierung. Insgesamt 51 Mitarbeitende des Studios sollen ihren Arbeitsplatz verlieren. Die Maßnahme ist Teil eines bereits im Juni angekündigten Plans, den Fokus von Ubisoft Barcelona vollständig auf die „Rainbow Six“-Reihe zu verlegen.
Reaktionen und Streik
Die Entscheidung löste erhebliche Kritik aus. Viele Fans äußerten Unverständnis darüber, dass das Team nach der erfolgreichen Arbeit personell reduziert wird. Auch innerhalb der Belegschaft sorgt die Situation für Unmut.
Als Reaktion auf die Entlassungen hat die spanische Gewerkschaft „La Confederación General del Trabajo“ zu Beginn der Woche einen dreitägigen Streik bei Ubisoft Barcelona gestartet. Ziel des Protests ist es, gegen das Vorgehen des Publishers vorzugehen. Ob die Reaktionen der Community und der Streik die Arbeitsplätze der 51 Entwickler sichern können, bleibt abzuwarten.

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