Assassin’s Creed Black Flag Resynced: Piraten-Magie oder aufgewärmter Kaffee?

Manchmal fragt man sich ja, ob Entwicklerstudios überhaupt noch neue Ideen haben oder einfach nur in der Nostalgiekiste wühlen. Aber bei Edward Kenway werde ich schwach: Assassin’s Creed Black Flag Resynced ist am 9. Juli an den Start gegangen – und ich habe die Karibik der letzten Tage gründlich unsicher gemacht.
Kein verkleidetes Remake zum Vollpreis, sondern spürbare Überarbeitungen. Ubisoft hat die Engine modernisiert, aber interessanterweise auch inhaltlich Hand angelegt.
Was sich verändert hat
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Die Grafik & Physik: Das Meer sieht mit aktuellem Raytracing absolut krass aus. Wenn ein Tropensturm aufzieht und das Wasser über die Takelage peitscht, hat das eine völlig andere Dynamik als 2013.
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Neue Missionen: Es gibt tatsächlich ein paar frische Story-Einsätze. Keine weltbewegenden Füller-Questlines, sondern ein paar stimmige Nebenstränge, die sich gut in die Kenway-Saga einfügen.
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Gameplay-Tweaks: Das Klettern fühlt sich flüssiger an und die Steuerung auf dem Schiff reagiert direkter. Wer die nervigen Schleich-Eskort-Missionen aus dem Original gehasst hat: Sie sind immer noch da, aber wenigstens etwas entschärft.
Mein persönlicher Eindruck
Wer das Original damals bis zum Umfallen gesuchtet hat, bekommt hier im Prinzip genau das, was der Name verspricht: Die beste Version eines der besten Assassin’s-Creed-Teile aller Zeiten. Die Mischung aus Seeschlachten, Entern und Freibeuter-Atmosphäre zündet nach wie vor.
Es zeigt aber auch, wie sehr dieses Freedom-Feeling der alten Teile den heutigen, völlig überladenen Open-World-Monster-RPGs eigentlich fehlt.
Segelt ihr schon wieder mit der Jackdaw durch die Karibik oder lässt euch der Kenway-Hype im Jahr 2026 völlig kalt?

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