Angespielt: THE LORD OF THE RINGS: WAR IN THE NORTH

Völlig unerwartet hat der Publisher/Entwickler das Game am 11. August per Shadow Drop veröffentlicht. Die Gerüchte, um die Veröffentlichung eines neuen Spiels im Mittelerde-Kosmos kursierten schon länger. Seit dem 11. August wissen wir nun, dass es sich bei dem Game um das Remake von WAR IN THE NORT (zu deutsch: Der Herr der Ringe: Der Krieg im Norden) handelt, einem Action-RPG mit Hack-and-Slay-Motiven. In diesem Bericht wirds um meinen ersten Eindruck zum Game geben und, ob es sich lohnt zu kaufen.
Worum geht's im Game?
In Der Herr der Ringe: Der Krieg im Norden kämpfen der Mensch und Waldläufer Eradan, die Elben-Magierin Andriel und der Zwerg Farin parallel zu Frodos Ring-Mission. Im Auftrag von Aragorn, jagen sie den bösen Befehlshaber Agandaûr, der im Norden eine riesige Armee aufstellt, um Mittelerde zu vernichten.
Gestartet wird in Bree im Gasthaus „Zum Tänzelnden Pony, wo wir eine Begegnung mit Aragorn haben, der uns von der Gefahr durch einen Diener Saurons namens Agandaûr berichtet. Daraufhin reist unsere Gruppe zur alten Menschenfestung Fornost, wo Agandaûr seine Heer sammelt. Im weiteren Spielverlauf trifft man auf noch mehr beliebte Charaktere aus den Büchern und Filmen. Uns erwartet ua Treffen mit Gandalf, Galadriel, Elrond und dessen söhnen, sowie seiner Tochter Arwen.
Im Kampf unterstützt uns auch ein treuer Riesiger Adler.
Das Ende stellt ein episches Finale dar und wird in einer großen Schlacht gipfeln. Mehr wird nicht verraten, um nicht zu viel zu spoilern.
Das Kampfsystem im Game
Wie eingangs erwähnt ist Der Herr der Ringe: Der Krieg im Norden ein actionreiches Hack-and-Slay-System, das starke auf Teamarbeit basiert. Daher ist es eigentlich ein klassisches Koop-Game.
Unterschieden wird zwischen Leichten und schweren Angriffen, Fernkampf, sowie dem Heldenodus. Dabei handelt es sich um einen legendären Angriff, der massiven Schaden verursacht. Da ihr aus drei Charakteren wählen könnt, bringen diese jeweills noch eigene Fähigkeiten mit, die ihr in den Kämpfen bedenken könnt. Ihr habt dort die klassische Wahl zwischen: Krieger (Eradan), Tank (Farin) und Heiler/in (Andriel). Daher möchte ich Euch noch kurz die Fähigkeiten der spielbaren Charaktere nähe bringen. Ich selber habe wegen seiner Schnelligkeit im Kampf meist mit Eradan gespielt. Er ist wendig, kann sowohl eine Einhand- als auch eine Zweihandwaffe und gute Paraden machen. Farin hingegen ist der klassische Tank. Mit ihm könnt ihr ausschließlich Zweihand Waffen führen. Er ist sozusagen der Mann, oder besser gesagt - der Zwerg fürs Grobe. Andriel als Magierin/Heilerin eignet sich gut für die Rückendeckung des Teams durch ihre magischen Fernangriffe kan sie euch den Weg freiräumen. Für wen ihr Euch letztlich entscheidet, ist egal, ihr könnt sowohl während der Kämpfe als auch beim herumlaufen jederzeit zwischen den Charakteren wechseln.
Gruppe oder Einzel?
Wie ich bereits erwähnt habe, habe ich das Spiel bereits getestet. Dafür habe ich die ersten Mission erledigt, die Söhne Elronds in der alten Menschenfestung Fornost zu finden und habe einen Adler befreit, der uns zusätzlch im Kampf beisteht und markierte Feinde aus der Luft aus attackieren kann.
Nichtsdestotrotz ist das Spiel ist ein klassisches Koop-Spiel, kann aber auch im Singleplayer gespielt werden. Der Aufbau als Koop-Spiel wird besonders darin deutlich, dass die Charaktere mit ihren unterschiedlichen Fähigkeiten im Kampf auch andere Voraussetzungen mitbringen, wie oben bereits erwähnt. Zudem besitzt jeder spielbare Charakter über einen gesonderten Fähigkeitenbaum. Durch ein Levelup erhält man 1 Fähigkeitspunkt, der im Fähigkeitenbaum gegen eine Fähigkeit eingetauscht werden kann. Ein typisches Merkmal eines jeden RPGs.
Wichtig: Es gibt keinen direkten Tod, solange einer Eurer Gefährten noch lebt. Sterbt Ihr werdet ihr von einem Gruppenmitglied automatisch wiederbelebt. Es kostet keine AP und es benötigt keine extra Fähigkeit oder Tränke, wie das in HDR Das Dritte Zeitalter der Fall war. Diese besonderheit gilt nur für das Wiederholen eines Charakters. Für das heilen, werden Heiltränke benötigt, die ihr entweder in den Shops (so will ich sie mal nennen), am Wegesrand gegen die Spielwährung Münzen kaufen könnt. Außerdem erhaltet ihr dort auch Ausrüstung und Waffen.
Mein persönliches Fazit
Eine Sache vorweg: Ich habe das Spiel 2 Stunden gespielt, um mir einen groben Überblick zu verschaffen, daher kann man meine Bewertung auch als etwas naiv betrachten, aber ich behaupte schon einiges vom Game gesehen zu haben. Zuerst dachte ich, nicht schon wieder ein Remake, aber bei Start des Games hat mich die Atmosphäre sofort in den Bann gezogen. Für echte Fans des Herr-der-Ringe-Franchises ist das Spiel absolut empfehlenswert. Die Begegnungen mit den Charakteren aus den Filmen (wie bspw. Aragorn zu Beginn in Bree) hat schon etwas faszinierendes. Nichtsdestotrotz läßt mich das Game etwas zwiegespalten zurück: Die Welt ist linear aufgebaut. Für Leute, die eine riesige OpenWorld mit viel Erkundung erwarten, sage ich: Finger Weg. Das Spielprinzip ist auch recht simpel gestrickt: Metzel durch eine Welle angreifender Orks und versuch einfach, dass eins deiner Mitglied die Angriffe übersteht. Es ist wenig Taktik, als es bspw in Der Herr der Rinfe: Das dritte Zeitalter war. Daher mein Fazit: 3 von 5 Sternen. Kaufmuss, wenn man Herr der Ringe Nerd ist und das bin ich durchaus.

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